über uns
über uns
Hunde gehörten schon immer zu meinem Leben. Aufgewachsen zum Teil mit einem Pekingesen, wie schon mein Vater in England, war für mich aber klar, dass wenn ich die Schule fertig habe und quasi auf eigenen Beinen stehen würde, ein grösserer Hund her muss. Eine Deutsche Dogge war ein Traum – wie übrigens auch für meinen Vater – leider aber nicht für meine Mutter. In einer Wohnung, in dem Moment nicht gerade das geeignetste Hundetier und so musste mein Traum noch zuwarten. Ich verliess die Schule und so bekam ich aus einem Tierheim einen Deutschen Schäferhund. Alex wurde 13 Jahre alt.
Mittlerweile heiratete ich und wir bekamen unseren Sohn Mark. Dazu kam, als Mark 2 Jahre alt war, noch eine weitere Schäferhündin, die wir einem Bauarbeiter wegnehmen mussten, weil sie als 8 Wochen alter Welpe 24 Stunden an der Kette lag. Der Traum von der Dogge ging mir aber nicht aus dem Kopf. 1982 kam unser zweiter Sohn Kevin zur Welt. 1984 zogen wir in ein Bauernhaus im Emmental. Alex ging es nicht mehr so gut und für mich war klar, dass der Moment für eine Dogge gekommen war. Ich schaute mich ohne das Wissen meines Mannes für eine Dogge um. Ich rief den damaligen Zuchtwart Godi Huwyler an, denn für mich war klar, wenn eine Dogge, dann eine mit Papieren. Ich unterbreitete diese Idee meinem Mann und er sagte gleich, es käme nicht in Frage. Gott sei dank haben Frauen die Gabe, Männer umzustimmen……
Diana . Wir gingen verschiedene Zwinger anschauen, wie z.B. Zwinger vom Schlusshubel der Familie R. Hulliger, Zwinger vom Totilla der Familie Schwager (damals noch mit Stammbaum SKG), Zwinger Klostermühle der Familie Waldner und zu guter letzt noch den Zwinger vom Opal des Zuchtwartes G. Huwyler. Wir besuchten auch Ausstellungen, um uns ein Bild über die Hunde zu machen. Selbstverständlich war auch mein Mann mit von der Partie!!!!!!!!! Schlussendlich entschieden WIR uns für einen Welpen aus dem C-Wurf von G. Husyler. Der Tag kam und ich bekam meine lang gewünschte Dogge von meinem Mann geschenkt. Ihr Name: Cara vom Opal. Wir hatten sie schon am zweiten Tag nach der Geburt ausgesucht und rege besucht. Wunderschön für den Käufer, für den Züchter manchmal ein Alptraum wenn die Käufer alle paar Tage dastehen. Cara lebte sich schnell bei uns ein, denn sie hatte ja noch Diana als Vorbild (die Schäferhündin.) Alex musste eingeschläfert werden, denn sein Gesundheitszustand verschlimmerte sich zusehends.
Ich machte mit Cara einen Junghundekurs und arbeitete fleissig in der Hundeschule mit. Sie bekam ein Leistungsbüchlein und wir machten einige BH-Prüfungen mit mehr oder weniger Erfolg. Der grösste Erfolg war eine Hunderterspur, blieb leider auch die einzige… Wir arbeiteten uns weiter bis SchH l. Nun kam der Tag der Ankörung, denn für mich war klar, ich möchte züchten! Die Ankörung klappte (war für mich ja klar, denn ich hatte sie ein paar mal ausgestellt, allerdings mit mässigem Erfolg). An einer Ausstellung wurde sie von Frau Mach gerichtet. Ohne Erfolg, denn Frau Mach sagte mir zu meinem Entsetzen, die Hündin sei mittelmässig mit einem etwas leicht aufgezogenem Rücken die ja nie in die Zucht gehen sollte. Na ja zum Glück musste ich sie nicht bei Frau Mach ankören. Jetzt musste ein Zwingernamen her. Der Zwingername PRENTON LANE ist ein früherer Wohnort in England (Liverpool, Birkenhead). Eingetragen wurde er bei der FCI am 31. Januar 1986 und 12. Februar 1986 bei der SKG. Cara war also die Basis meiner Zucht.
Cara vom Opal
Zuchtziel: Gesundheit, Langlebigkeit, guter Charakter und schön sollten sie auch noch sein!!!!! Ich liess mich beraten und nachdem wir dann auch in unser eigenes Bauernhaus umgezogen waren, kam der Tag der Wahrheit. Cara war läufig. Ich und eine erfahrene Züchterin hatten uns bei Robert Hulliger angemeldet um seinen Rüden Brandy vom Opal zum decken zu brauchen. Es war der 3. Januar es schneite und es war bitterkalt.
Wir deckten selbstverständlich draussen und oh je die lieben Hunde hingen eine geschlagene Stunde. Wir erstarrten fast vor Kälte. Am 9. März 1986 war es soweit. Die Hündin hatte das Wasser verloren und dann ging nichts mehr. Es war Wehenschwächen und sie konnte die Welpen nicht selber gebären…also Kaiserschnitt. Anschliessend Milchfieber usw. Alles was man so haben kann hatten wir. Aber wir hatten auch 4 gesunde Babys. 1 Hündin gestromt und 3 Buben (davon 2 gestromt und einen gelben). Wir haben geschöppelt Tag und Nacht und geputzt wobei Cara ihres dazu tat. Sie half uns putzen und hat gut auf ihre Kinder aufgepasst. Amica, Asco (gelb) Artos und Amber. Das waren sie nun also. Amica habe ich behalten und die anderen verkauft. Asco habe ich mit 2 Jahren zurückgenommen (Scheidungshund) und er blieb bei mir bis er mit 9 Jahren an einer Magendrehung beim Tierarzt eingeschläfert wurde. Angekört wurde alle.
Amica von Prenton Lane
Cara vom Opal mit Tochter Amica von Prenton Lane. Nachdem ich mit Cara bei ihrem zweiten Wurf (1 Welpe mit megaösophagus - damals kannte man diese Schlunderweiterung nicht) nur Pech hatte, obschon ich in Deutschland bei einem sehr gefragten und bekannten Deckrüden war, beschloss ich sie aus der Zucht zu nehmen und züchtete mit Amica weiter. Zum Schock einiger habe ich als eine der wenigen zwei Bruder-Schwester Paarungen gemacht. Amica konnte wohl zählen, denn sie hatte nie mehr als 6 Welpen. (Damals durften wir nicht mehr leben lassen.) Die Hunde aus diesen zwei Verpaarungen wurden alle recht alt (11 Jahre und älter). Amica und Asco haben Wesentliches in meiner Zucht bewirk: Gesundheit, Schönheit und vor allem einen Supercharakter bei ihren Nachkommen. Aus diesen Würfen gingen auch einige Champions hervor. Auch Artos wurde als Deckrüde gebraucht. Er hat div. Prüfungen gemacht. Das herausragendste war wohl die Spezialmedaille als Fährtenhund.
Mit den Jahren hat sich eine dicke Freundschaft mit Maja Eggenberger (Zwinger vom Riethof) ergeben und so haben wir angefangen, sehr eng zusammen zu arbeiten, d.h. ich habe von ihr eine Hündin gehabt namens Whisper vom Riethof, die ich dann später nach der Ankörung mit Asco v. Prenton Lane verpaart habe. Aus den 5 Welpen hat Maja sich dann Florida v. Prenton Lane geholt und so haben wir zusammen eine kleine Züchtergemeinschaft aufgebaut. Vergessen habe ich beinahe meine schöne gelbe Hündin (ch. Champion) Dutty v. Prenton Lane (Asco x Amica v. Prenton Lane.) Leider war sie nicht sehr „fruchtbar“ und so resultierten nur 2 x 1 Welpe aus ihr, jedoch hatte ich sehr viel Erfolg auf Ausstellungen. Böse Zungen behaupteten Asco vererbe HD und so habe ich damals fakultativ all meine Hunde röntgen lassen. Asco und Amica 5 Jahre alt HD 0 !!!! Dutty HD 0. Ich möchte sagen zufriedenstellend für mich. Maja und ich haben bis heute Glück gehabt mit unseren Nachkömmlingen punkto HD.
Davie vom Riethof
Hostess vom Schloss Laupheim .Mein Herz schlug ja für die Farben gelb und gestromt und trotzdem habe ich mir im Jahre 1998 in Deutschland bei der Familie Lothar Müller (Zwinger vom Schloss Laupheim) eine gefleckte Hündin gekauft. Name: Hostess vom Schloss Laupheim, 13 Monate alt. Mit ihr hatte ich 3 Würfe. Gedeckt 2 mal in Deutschland und einmal in Italien. Jetzt hatte sie bei ihrem Züchter noch 2 Würfe (Zuchtabtretungsvertrag) und schon bald kehrt sie wieder zu mir zurück um ihren Lebensabend bei uns zu verbringen. Es ist nicht sehr einfach gefleckt zu züchten, da wir da ja noch die Grautiger haben, die ich persönlich nicht gerade liebe (Merlefarbige Hunde gefallen mir in allen Rassen nicht). Es ist eben eine Laune der Natur und da kann der Mensch nichts machen. Zum Glück findet man immer wieder Grautigerliebhaber, zudem gebe ich die Grautiger wesentlich günstiger ab!
Meine jetzige Zuchthündin ist zur Zeit Cinnamon v. Prenton Lane (Magpie vom Riethof x Faun von der Mainebene). Wir freuen uns riesig auf Nachwuchs von ihr.
Cinnamon v. Prenton Lane
Gordon's Black and White
von Prenton Lane Im Jahre 1992 übernahm ich von einem Freund (Ivo Beccarelli) seine Pekingesen und fing auch dort an zu züchten. Aus meinem ersten Wurf (3 Welpen) hatte ich an der WHA Bern einen Weltjugendsieger namens Gordon's Black and White v. Prenton Lane und eine Vize-Weltjugendsiegerin Go and Go v. Prenton Lane (in italienischem Besitz).
Ich hatte das Glück Super Zuchthunde übernehmen zu können die aus den bekannten Linien der Fearnvale's abstammten. Eine Zucht aus England die weltweit bekannt ist! Mit Rüden wie Fearnvale Ebony Marshall, Fearnvale Minstrel Bar usw. hatte ich natürlich Spitzenrüden zur Verfügung. Von meinen diversen Pekingesenwürfen habe ich viele ins Ausland verkauft wie Italien, Deutschland, Frankreich und Russland.
Fearnvale Ebony Marshall
Black Pearl of Emperor's Joy In Italien habe ich mit meinen schwarzen Pekingesen den Durchbruch geschafft, denn schwarz war in Italien nicht sehr bekannt und geschätzt. Das änderte sich doch zusehends, denn ich habe immer und immer wieder schwarze Hunde in Italien ausgestellt mit sehr grossem Erfolg. In Erba in der Paarklasse gegen mehr als 50 Paare belegte ich den 1. Platz mit zwei schwarzen (Fearnvale Ebony Marshall und Black Pearl of Emperor's Joy). Ein weiterer Meilenstein war die WHA in Wien 1996. Gordon`s Black and White 3. Rang und 3. Rang Paarklasse mit schwarzen (Black Pearl of Emperor's Joy und Fearnvale Ebony Commander) bei einer Konkurrenz von 64 Paaren….!
Miss Minstrel Bar von Prenton Lane
Jüngstenbester mit Perfect Jester von Prenton Lane, ein Vollbruder von Gordon's Black and White v. Prenton Lane - aber 2 Jahre jünger. Eigentlich ist Jester blau aber er sieht schwarz aus. Eine weitere herausragende Hündin war Miss Minstrel Bar von Prenton Lane, meine kleine Perle, denn sie war eine particolour Hündin schwarz weiss, übrigens eine Tochter von Gordon. Leider verlor ich durch einen tragischen Umstand Miss Minstrel Bar, Fearnvale Ebony Commander und Dream Dancer 2002 als sie in den Ferien waren. Es war ein sehr schmerzlicher Verlust und es bleibt ein sehr grosses Loch bei uns zu Hause. Leider ist Fearnvale Ebony Marshall und letzten Dezember 2003 auch Gordon von uns gegangen. Auch sie leben in unseren Herzen weiter, denn - oh Freude - wir haben Kinder von ihnen, wie Xmas Party v. Prenton Lane (Trip Trip), Baby Sally von Prenton Lane, Kinder von Gordon und Jester und natürlich lebt unsere Future Glory of Emperor's Joy (Mutter von Gordon und Jester) fröhlich und bei guter Gesundheit mit (12 Jahren) in unserer „Grossfamilie“ weiter.
Besuch von Dr. Lo von den Philippinen
Ich habe so viele Ausstellungen gemacht mit unseren Nesen und sooo viele Titel geholt. Ich habe in der ganzen Welt so viele nette Leute kennen gelernt dank unseren Hunden. Der wohl bedeutendste Besuch war von Herrn Dr. Lo von den Philippinen der eines Tages bei uns anrief und fragte ob er unsere Pekingesenzucht besuchen dürfe. Gekannt hat er uns durch die Mitgliedschaft des englischen Pekingesenclubs in England. Es war eine Ehre für uns so jemand zu Besuch zu haben, denn er ist ein bekannter Pekingesenzüchter weltweit. In den letzten paar Jahren habe ich nicht mehr so an Ausstellungen teilgenommen. Da gibt es verschiedene Gründe. Zum Einen habe ich so ziemlich alles gewonnen was man gewinnen kann mit meinen Buben und zum anderen habe ich noch eine andere Passion und zwar die Border Collies.
Border Collies haben mich schon immer fasziniert und neben den Deutschen Doggen und den Pekingesen war es immer ein Wunsch von mir mal einen zu besitzen. Mittlerweile ist es mehr als einer. Ich arbeite an den Schafen mit Ihnen und mache an Hütehundeprüfungen mit. Die Ausbildung braucht sehr viel Zeit, Geduld und Fingerspitzengefühl, also eine echte Herausforderung für mich. Meine Hunde kommen aus N.Irland von Jim und Ann Diamond und eine Hündin aus Schottland. Dann ist noch Sam of Sheep Canyon der bei mir seinen Lebensabend geniesst. Er ist der, der mir Routine gibt an den Prüfungen, denn - hurra - er will die Schafe bringen nicht fressen!!! Nicht wie die jungen Damen, die wie ich, noch viel lernen müssen.
Sam of Sheep Canyon
Pip of Tyrone
Am 23. Juni 2003 hatte ich meinen ersten Border Collie Wurf. Meine Hündin Pip of Tyrone x Daniela Gerbers Shamrock`s Glen. Glen habe ich auf anraten von Jim Diamond genommen. Er war in seinem Besitz und hat viele Trials mit ihm gemacht. Er sagte immer er sei einer der führigsten Hunde gewesen die er je geführt habe. Ja Jim, das gibt er eindeutig seinen Nachkommen weiter. Dies war also der Grund Glen nochmals zu nehmen - aber auf eine andere Hündin (Highlands Midge). Wie ihr seht sind wie eine tierische Grossfamilie!
Ich habe Pferde, Ponys, Ziegen, Schafe, Katzen und Hühner. Die Hunde und Katzen leben alle im und ums Haus ZUSAMMEN. Bei uns wird nichts getrennt, denn ich bin der BOSS. Zwinger habe ich, aber nur wenn ich mal weg bin, dann sind die Zwinger zu und einige Hunde drin. Die Welpen leben im und auch ums Haus und in der Nacht sind sie ab der 5ten Woche im Zwinger (nur nachts zu).
Heidschnucke
Bis jetzt hatte ich 17 Doggenwürfe, 16 Pekingesenwürfe und 2 Border Collie Würfe und jedes Mal ist es eine neue Herausforderung und Freude die Kleinen aufwachsen zu sehen. Es ist auch nach so vielen Würfen immer eine riesige Freude wenn alle gesund heranwachsen und man erfreut sich am herumspielen der Kleinen. Dank meinem Sohn Kevin, der mir zur Seite steht und stetig hilft, kann ich mich an diesem Hobby, dem züchten erfreuen
Ganz wichtig ist mir die Doggen - Züchtergemeinschaft mit Maja Eggenberger, mit der ich schon viele Jahre gut und erfolgreich zusammenarbeite. Ebenso möchte ich mich bei Daniela Gerber ganz herzlich bedanken, ohne die ich nicht zu meiner geliebten Border Collie Mannschaft gekommen wäre. Es ist gut, wenn man jemanden hat um Freuden und Leiden auszutauschen, denn Hunde Züchten ist schön, aber reich wird man nur an Erfahrung!
Rüedisbach, Juni 2004, Sandra Phyllis von Erlach